Finde Deine Entspannung

Was ist Floaten?

Floaten oder Floating (engl. Schweben) bedeutet, an der Oberfläche einer nahezu gesättigten Lösung aus Wasser und Salz zu schweben. Die Last des eigenen Körpergewichts entfällt und Körper und Geist entspannen sich vollkommen.

Fast jeder Mensch muss heute sehr große Mengen an Reizen verarbeiten, um den täglichen beruflichen und privaten Anforderungen gewachsen zu sein. Diese Reizüberflutung löst Stress aus und man kann sich übermüdet und angespannt fühlen. Eine schnelle, tiefgreifende physische und mentale Entspannung ist daher der Schlüssel, um ein weitaus besseres Lebensgefühl zu entwickeln. Nutzen Sie die Möglichkeit bei float für ein paar Stunden Ihren Alltag loszulassen, abzuschalten und einfach nur zu entspannen.

Dank der konstanten Wassertemperatur von 34,8°C, die Ihrer Außenhauttemperatur entspricht, nehmen Sie keinen Temperaturunterschied mehr wahr, Sie empfinden dadurch weder Wärme noch Kälte. Ihr Körper ist ideal temperiert und muss keine Energie aufwenden, um Temperaturschwankungen auszugleichen. In der schwerelosen Ruhe scheinen sich die Grenzen des Körpers aufzulösen.

Erfahren Sie die Schwerelosigkeit des Seins. float bietet Ihnen den Möglichkeitsraum für persönliche Auszeiten, Ihre Kreativität zu aktivieren und sich inspirieren zu lassen.

Abschalten und Loslassen

Sie können in absoluter Stille oder mit meditativer Musik, in völliger Dunkelheit oder bei gedämpftem Licht floaten. Die geschützte Umgebung, die Wärme, das Gefühl, vom Wasser getragen zu werden, lösen Stress und Alltagshektik in kurzer Zeit auf.

Das menschliche Gehirn verwendet tagsüber mehr als 80% seiner Kapazität dazu, Außenreize zu verarbeiten und diese gedanklich zu reflektieren. Beim Floaten ist Ihr Bewusstsein von allen Sinneswahrnehmungen entlastet. Keine Schwerkraft, keine Lagebestimmung des Körpers, keine Geräusche, keine visuellen Einflüsse, keine Temperaturschwankungen…

Erleben und genießen Sie diese einzigartige Erfahrung der Schwerelosigkeit.

  • Beim Floaten ist Ihr Bewusstsein von allen
  • Sinneswahrnehmungen entlastet.
  • Keine Schwerkraft,
  • keine Lagebestimmung des Körpers,
  • keine Geräusche, keine visuellen Einflüsse,
  • keine Temperaturschwankungen.

Warum Floaten

Wirkungsweise des Floatens

Floaten ist nicht nur eine faszinierende Erfahrung von Schwerelosigkeit, Ruhe und Entspannung, sondern beinhaltet auch eine Vielzahl von positiven Effekten auf Körper und Geist.

Hier finden Sie eine Auswahl von wissenschaftlich nachgewiesenen Wirkungsweisen:

Physiologisch

  • Entlastung von Wirbelsäule, Muskulatur und Gelenken
  • Lösung akuter und hartnäckiger bzw. chronischer Verspannungen
  • Linderung bei Bandscheibenvorfällen, Gelenkbeschwerden, Ischias, Hexenschuß, Zerrungen und Stauchungen
  • Deutlicher Rückgang von chronischen Schmerzsymptomen (z.B. Migräne)
  • Unterstützung von Heilungsprozessen (z.B. Schleudertrauma, Knochenbrüche, etc.)
  • Steigerung der Immunfunktionen
  • Senkung von hohem Blutdruck, Verlangsamung der Pulsfrequenz
  • Erweiterung von Blut- und Kapillargefäßen, sowie vermehrter Blutfluß zu allen Zellen
  • Reduzierung von stressbezogenen Biochemikalien wie Kortisol, ACTH, Laktat und Adrenalin in der Blutbahn
  • Positive, lindernde Wirkung auf die Haut (z.B. bei Psoriasis, Neurodermitis, Akne)
  • Verbesserung von rheumatischen Beschwerden
  • Minderung von Jetlag-Symptomen
  • Gesteigertes Wohlbefinden durch erhöhte Endorphinausschüttung

Mental

  • Synchronisation der Gehirnhemisphären
  • Steigerung der Konzentrationsfähigkeit, Kreativität, Produktivität
  • Ausgleich umweltbedingter Reizüberflutung und Verlangsamung des Metabolismus
  • Unterstützung von Meditation, Autogenem Training und Superlearning

Medical Wellness

Floating hat seinen Ursprung in der Gehirnforschung und seine Wirkungsweise wurde in vielen universitären und klinischen Studien beschrieben. Somit hat es den Stellenwert einer medizinisch wirksamen Wellness-Anwendung.

Besonders in der Orthopädie nutzt man den speziellen Schwebeeffekt, der durch den hohen Salzgehalt der Wasser erreicht wird: der Körper nimmt eine Position ein, bei der alle Nackenwirbel gänzlich ohne Verdrehungen und Druckpunkte gelagert sind. Auch bei chronischen Rückenschmerzen kann dadurch eine Linderung eintreten, denn die verkrampfte Muskulatur wird nachhaltig gelockert und entspannt. In Kombination mit Massage wirkt Floating sehr effizient gegen muskuläre Verspannungen und akute Schmerzzustände.

Auch in anderen Bereichen hat diese Wellness-Anwendung eine nachweisbare therapeutische Wirkungsweise.

Weitere Informationen zu medizinisch erforschten Anwendungsgebieten finden Sie unter www.floating-verband.de.

Floaten und Massage

Rückenschmerzen, Müdigkeit und mangelnde Belastbarkeit entstehen oft aus nicht gelösten muskulären Verspannungen. Besonders durch die Kombination von Floating und Massage kann hier gezielt entgegengewirkt werden.

float bietet Ihnen eine vielfältige Auswahl an hochwertigen Körperanwendungen. Lassen Sie sich durch die Kombination aus schwerelosem Schweben und hochwertigen Massagen in neue Dimensionen der Entspannung führen!

Neben reinen Entspannungsmassagen bieten wir Ihnen auch therapeutische Massagen, die nicht nur eine Auflockerung der Muskulatur als Ziel haben, sondern auch mit der Struktur der Faszien (dem Bindegewebe) arbeiten. Der Körper kann sich neu ausrichten und festgefahrene Haltungsmuster können erkannt und aufgelöst werden.

float bietet Ihnen eine Vielzahl an Massageformen, hier ein kleiner Ausschnitt.
Mehr Massagen-Angebote finden Sie bei Ihrem float Center.

Historie des Floatens

Der Floating-Tank wurde Mitte der 1950er Jahre von dem renommierten Gehirnforscher John C. Lilly (1915 – 2001) im Auftrag der US-Regierung für das National Institute for Mental Health entwickelt. Zu dieser Zeit gab es zwei sich widersprechende Thesen, wie das menschliche Gehirn auf Reizentzug reagiert. Eine Forschermeinung war es, dass das Gehirn seine Aktivität verringern und sogar Gehirnzellen einbüßen könnte, wenn ihm dauerhaft Reize entzogen werden. Lilly war der gegenteiligen Meinung und bewies seine These durch den Bau des ersten Isolationstanks im Jahre 1954. Er wies in vielen verschiedenen Experimenten nach, dass bestimmte Gehirnfunktionen durch Reizentzug angeregt werden und dass sich bei längerem Aufenthalt im Tank sogar vielfach Momente gesteigerter Kreativität einstellen. Lilly erforschte die Wirkungsweise des Tanks über mehrere Jahrzehnte zunächst an sich selbst und seinen Mitarbeitern, distanzierte sich jedoch bald von seinem vorherigen Arbeitgeber. Er machte den Tank und seine wohltuende Wirkung in aller Welt bekannt und betrieb seine Forschungen im Rahmen eines eigens gegründeten Instituts weiter. Lilly lebte zuletzt als Delphinforscher auf Maui, Hawaii und starb im Jahr 2001.

Neben John Lilly ist Michael Hutchison der Mann, der sich am meisten um Verbreitung des Wissens über den Tank verdient gemacht hat. Der US-amerikanische Wissenschaftsjournalist hat 1984 ein umfangreiches Buch zum Thema verfasst. Er macht auf bis dato ca. 300 verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen () alleine an Universitäten in den USA aufmerksam und fasst deren Ergebnisse zusammen. Bei der Lektüre von Hutchison wird schnell klar, dass der Tank in sehr vielen verschiedenen Anwendungsbereichen nutzbar ist. Die heutige Gehirnforschung hat durch neue und immer feinere Messmethoden der verschiedenen Gehirnfrequenzen bemerkenswerte Fortschritte gemacht. Auch in der Zuordnung von bestimmten Hirnarealen zu spezifischen Bewusstseinszuständen werden immer neue Zusammenhänge entdeckt. Hier ist der Isolationstank Gegenstand vieler Untersuchungen in einem Forschungsfeld, dass in vieler Hinsicht zukunftsweisend ist. Die Erforschung der menschlichen Erfahrung von Kreativität, erweiterten und mystischen Bewusstseinszuständen steht noch in ihren Anfängen. Es kann jedoch erwartet werden, dass die Reduktion von Sinnesreizen bei gleichzeitiger Tiefenentspannung der Muskulatur noch einen entsprechend großen Beitrag zur Erforschung dieser Bewusstseinszustände leisten wird.

Dr. John C. Lilly

Dr. John Cunningham Lilly wurde am 06. Januar 1915 in St. Paul, Minnesota geboren. Er wuchs in einer wohlhabenden Familie auf, die es ihm ermöglichte seine Karriere von Beginn an nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Lilly absolvierte Studiengänge in Physik, Medizin, Neurologie und Psychologie an verschiedenen Universitäten in den USA: California Institute of Technology, University of Pennsylvania und Dartmouth College. Er spezialisierte sich früh auf die Funktionsweise von großen und komplexen Gehirnen (Mensch, Affe und Delfin) und entwickelte Messmethoden Gehirnaktivitäten abzulesen und zu interpretieren. Durch die Entwicklung einer schmerzfreien Methode Elektroden in die Gehirne von Affen einzuführen und elektrische Impulse der Gehirne auf einem Bildschirm sichtbar zu machen gilt Lilly als Pionier der modernen Gehirnforschung.

Lilly distanzierte sich jedoch bald von Forschungsmethoden, die Daten mittels eingepflanzten Elektroden von Versuchstieren ermittelten. Er konzentrierte sich auf einen speziellen Bereich innerhalb der Gehirnforschung: die sensorische Deprivation oder auch Sinnesreizreduktion. Dr. Lilly erforschte am National Institute for Mental Health (NIMH) zunächst alle Aspekte der Sensorik in experimentellen Versuchsreihen: Lichteinwirkungen auf das Auge, Klangeinwirkungen auf das Ohr, Berührung, Druck und Temperatureinwirkung auf die Haut. Bevor er mit dem ersten Floating-Tank arbeitete versuchte er eine versuchsrelevante Umgebung zu schaffen, indem er einfach eine dunkle und schallisolierte Kammer nutzte. Es gelang dadurch zwar visuelle und auditive Signale auszuschalten, die Wirkung der Schwerkraft, Druckpunkte durch die Unterlage und Temperaturempfindungen gaben jedoch noch immer so viele Impulse an das Nervensystem ab, dass Lilly über neue Versuchsanordnungen nachdenken musste. Er konstruierte zunächst einen Behälter mit Wasser, in dem die Versuchsperson mit Hilfe einer Atemmaske und einer Haltevorrichtung gegen das Absinken schwimmen konnte. So wurde zumindest eine reduzierte Wahrnehmung der Temperatur und eine dauerhafte Entspannung der meisten Muskeln geschaffen, eine komplette Reizreduktion wurde jedoch noch immer nicht erreicht. Lilly selbst nutzte die Vorrichtung oft und während einem der Selbstversuche kam ihm die entscheidende Idee: das horizontale Schweben in einer Salzlösung würde sowohl eine Tiefenentspannung aller Muskelgruppen als auch eine radikale Reduktion aller externen Stimuli ermöglichen.

Nachdem sein Arbeitgeber, die US-Regierung, sich im Verlauf des Koreakrieges verstärkt für eine Nutzung des Isolationstanks für manipulative Zwecke interessierte („Gehirnwäsche“, „Reprogrammierung“ von Versuchspersonen, Unterstützung von Befragungen durch Isolationsfolter), entschied sich Lilly das NIMH zu verlassen und sich verstärkt der Erforschung von Delfinen und Walen zu widmen. Da er finanziell unabhängig war, konnte er ein eigenes Forschungslabor in St. Thomas auf den Virgin Islands aufbauen, wo er ungestört die Verhaltensweise der Meeressäuger erforschen konnte.

In den folgenden Jahren publizierte Lilly zunehmend weniger wissenschaftliche Texte, sondern versuchte seine Erfahrungen im Isolationstank in autobiografischen Büchern zu beschreiben. In seiner produktivsten Phase, zwischen 1968 und 1978, veröffentliche er 8 Bücher, die alle mehrsprachig und in verschiedenen Auflagen erschienen sind. Er etablierte sich mit diesen Werken als prominenter Fürsprecher einer menschlichen Kultur ohne Waffen, Kriege, Tierversuche und Umweltzerstörung. Während seiner Lehrtätigkeit am weltweit bekannten Esalen-Institut in Big Sur, Kalifornien machte Lilly auf diese Themen aufmerksam, befasste sich jedoch auch intensiv mit einem neuen interreligiösen Dialog und versuchte Kernthesen des Buddhismus und anderer Religionen in moderne westliche Begrifflichkeiten zu fassen und erfahrbar zu machen.

Desillusioniert durch den politischen Kurs der USA während der Reagan-Zeit der 1980er, jedoch auch um sich von verstärkt um die Erforschung der Delfine zu kümmern zog sich Lilly später auf die Pazifikinsel Hawaii zurück, wo er 2001 86jährig starb. Er hinterließ ein reiches Werk an Vorträgen, wissenschaftlichen Arbeiten und Büchern, die zur Zeit ihres Erscheinens viele neue geistige Perspektiven aufgezeigt haben.

Leistungssport

Laktatbildung

Physiologische Aspekte
Laktat entsteht als Stoffwechselzwischenprodukt beim Abbau von Kohlehydraten, bei körperlicher Anstrengung beziehungsweise anaerober Belastung. Die Folgen von zu hoher Laktatanreicherung sind Müdigkeit, Schmerz und Muskelkrämpfe. Die Aufhebung der Schwerkraft im Floating-Tank ermöglicht einen schnelleren Abtransport von Milchsäure und reduziert so Anspannung und Belastungsgrad der Muskeln erheblich.

Mentale Aspekte
Der Aufbau von Milchsäure kann die Fähigkeit des Sportlers klar zu Denken erheblich beeinträchtigen. Besonders in den Schlussphasen eines Spiels oder eines Wettbewerbes ist es oft besonders schwierig, ruhig, gelassen und konzentriert zu bleiben. Durch das Senken der Laktatwerte hat das Floaten einen starken positiven Effekt auf Nervenstärke, strategisches Denken und mentale Klarheit. Der Floating-Tank vermindert nachweislich den Milchsäuregehalt des Blutes.

Muskelaufbau

Während des Trainings werden die Muskeln mit einer hohen Intensität stimuliert. Die Stärkung und das Wachstum des Muskels finden jedoch beinahe ausschließlich in Phasen der Entspannung statt. Durch die Erfahrung der Schwerelosigkeit können sich alle Muskelgruppen tief entspannen. Die Nutzung des Floating-Tanks nach intensivem Training kann somit stark zum Aufbau der Muskulatur beitragen.Die besten Resultate im Muskelaufbau werden erziehlt, indem man Wachstum durch Training stimuliert und durch Entspannung „zulässt“.

Verletzungen

Synchronisation von Körper, Geist und Emotion

Eine athletische Spitzenleistung hängt von dem Zusammenspiel von körperlichen, geistigen und emotionalen Fähigkeiten ab. Moderne Trainingsmethoden richten sich darauf, dem Athleten zu helfen, sein Inneres zu beherrschen und einen selbstbeherrschten Synchronismus von Körper, Geist und Gefühl zu entwickeln.

Visualisationen
Nach wissenschaftlichen Schätzungen werden weit über 90 Prozent der Gehirnenergie zur Verarbeitung externer Reize verbraucht. Im Tank ist die Wahrnehmung von äusserlichen Verantwortungen befreit und wendet sich nach innen. Subtile geistige Vorgänge, die normalerweise im „Lärm“ der äusseren Reize untergehen, gewinnen eine bemerkenswerte Kraft und Klarheit. Einer dieser Vorgänge ist das innere Bilderleben. Die Fähigkeit zum Erschaffen und Manipulieren innerer Bilder, auch Visualisation genannt, ist eine der wirksamsten Lerntechniken, die uns zur Verfügung stehen. Sie erhöht unsere Problemlösungsfähigkeiten, indem wir die Probleme in neuem Licht sehen. Sie verbessert die Erinnerungsfähigkeit, indem sie nonvisuelle Informationen mit visuellen Anhaltspunkten verknüpft. Und – vielleicht am wichtigsten – sie versetzt uns in die Lage, Ereignisse geistig im voraus lebhaft zu erleben oder zu proben. Viele Studien haben erwiesen, dass ein Bild, das man sich lebhaft im Geiste vorstellt, vom Unbewussten und vom Körper tendenziell als wirklich wahrgenommen wird.Wenn man sich selbst visualisiert, während man gerade geschickt eine Aufgabe ausführt (zum Beispiel eine Rede hält, einen perfekten Pass schlägt oder ein Tor schiesst), kann das genau so wirksam sein, wie die tatsächliche Durchführung der Tätigkeit: Geistige Bilder erzeugen echte körperliche und geistige Wirkungen.
Das Problem dabei: den meisten unter uns fällt es schwer, die Ausführung einer Aufgabe mit so starker Konzentration und Klarheit zu visualisieren, dass der Körper überzeugt ist, dass der Vorgang wirklich stattfindet.
Im Tank jedoch ist man befreit von allen Ablenkungen. Die Visualisationsfähigkeit im Schwebezustand ist wesentlich stärker, intensiver sogar als in hypnotischer Trance. Das Bilderleben erscheint echter, ähnlich wie im Traum.

Mentale Stärke

Die Fähigkeit strategisch zu denken, den Spielaufbau zu gestalten, entscheidende Spielimpulse zu geben und klare Entscheidungen zu treffen ist ein wichtiges Schlüsselelement bei sportlichen Wettkämpfen.Besonders im Vorfeld von Wettbewerben oder Spielen entsteht durch die Kombination von bewusster Tiefenentspannung und Sinnesreizreduktion im Floating-Tank die Möglichkeit klarere Analysen und Lösungsansätze zu gewinnen.

Selbstvertrauen / emotionale Stabilität
Der enorme Druck, der oft durch Medien oder spezielle Spielsituationen hervorgerufen wird, stellt eine der größten Herausforderungen für moderne Spitzensportler dar. Das Schweben im Tank reduziert die Werte der stressbezogenen Biochemikalien signifikant, wirkt nachhaltig wohltuend, ändert den Stoffwechsel und erhöht damit die Stresstoleranz nachweislich. Ausgeglichenheit, innere Ruhe, Sicherheit und Selbstvertrauen sind die Attribute, die durch eine Nutzung des Floating-Tanks nachhaltig und positiv gestärkt werden.

Koordination
Verschiedene Situationen im Leistungssport erfordern eine gut kontrollierte Abfolge von sehr komplexen Bewegungen. Oft besteht keine Möglichkeit des Innehaltens oder Nachdenkens, sondern es müssen schnell automatisierte Bewegungsabläufe abgerufen werden. Durch das Zusammenspiel von physischen Trainingseinheiten und Mentaltraining (z.B. Visualisation) kann das „Muskelgedächtnis“, das für solche komplexen und abprupten Bewegungen nötig ist, wesentlich gestärkt werden.Prävention
Die meisten Sportverletzungen entstehen nicht durch direkten Körperkontakt, sondern durch falsche Muskelanspannungen, Dehnungen oder Zerrungen. Die beste Vorbeugung gegen diese Art der Verletzung ist eine aufgelockerte Muskulatur (Aufwärmübungen). Man hat ein signifikantes Nachlassen der generellen Muskelspannung bereits nach kurzen Aufenthalten im Floating-Tank festgestellt. Dies trägt substanziell zur Vermeidung von derartigen Sportverletzungen bei.

Schmerzlinderung
Der Neuroendokrinologe John Turner und der Psychologe Thomas Fine vom Medical College of Ohio stellten bei den bis heute andauernden Forschungen zu den psychobiologischen Wirkungen des Tanks fest, dass eine Sitzung im Tank stark schmerzlindernd wirkt und ein Gefühl leichter Euphorie hervorruft. Dr. Thomas Fine berichtete hierzu: „Praktisch alle unsere chronischen Schmerzpatienten haben gesagt, sie hätten während des Schwebens ihren Schmerz vergessen.“ Das Schweben regt den Körper zur Freisetzung von Endorphinen an, die der Grund für Schmerzreduktion und euphorische Gefühle sind.

Rekonvaleszenz
Die Beschleunigung von Heilprozessen, insbesondere bei Sportverletzungen, durch die Aufhebung der Schwerkraft im Floating-Tank ist in verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen nachgewiesen worden.

„… schon genial wenn man so dahinschwebt“

das ist echt das entspannenste was ich je gemacht habe. Man hat wirklich das Gefühl zu schweben und es geht so schnell vorbei… das Zeitgefühl geht völlig verloren… es bedarf vielleicht etwas Übung, aber dann kann man völlig abtauchen in seine eigene Welt… schon genial wenn man so dahinschwebt…mir fällt es schwer da die richtigen Worte zu finden…

Häufig gestellte Fragen

Muss ich mich aufs Floaten vorbereiten?

Vom Floaten abzuraten ist, wenn man unter der Einwirkung von Alkohol oder anderen Substanzen steht, die das Bewusstsein beeinflussen.
Kurz nach der Aufnahme von großen Mengen von Nahrung und/oder der Aufnahme von stark fetthaltiger Nahrung.
Am Floating-Tag sollte auf Nass-Rasur oder Epilation verzichtet werden. Die stark konzentrierte Salzsole kann ein Brennen auf gereizter Haut verursachen.

Was muss ich mitbringen?

Nichts. Wir stellen Ihnen Handtücher, Shampoo und Duschgel, Föhn und Pflegeprodukte zur Verfügung.

Bademütze?

Das Tragen von Bademützen ist vergebens. Wer floatet muss sich darauf einstellen, dass das Haar danach gewaschen und geföhnt werden muss.
Das Salz ist gut für das Haar, stärkt es und führt ihm wichtige Spurenelemente zu.

Badebekleidung?

Es ist Ihnen natürlich freigestellt ob Sie bekleidet oder unbekleidet floaten. Da es bei der Erfahrung jedoch um Sinnesreizreduktion geht, kann die durch die Badebekleidung ausgelöste Berührung die Erfahrung beeinträchtigen.

Wie wirkt das Salzwasser auf die Haut?

Das Schweben in der Salzwassersole hat nicht den Effekt, dass die Haut wie in der Badewanne aufquillt. Das Salz hält die Haut weich und geschmeidig und wirkt sich positiv auf die verschiedensten Hautleiden aus.

Kann man im Becken schlafen?

Ja. Bedenken im Becken unterzugehen sind unnötig. Sowohl die Wassertiefe, als auch der Effekt des Auftriebs machen ein Untergehen vollkommen unmöglich.
Man kann sich beim Floaten sehr bewusst an dem Grenzbereich zwischen Schlaf und Wachbewusstsein bewegen und diesen untersuchen.

Werde ich in jedem Fall auf der Salzwasserlösung schweben? Kann man umkippen?

Es ist unmöglich nicht auf dem Salzwasser schweben zu können. Die Sole hat eine größere spezifische Dichte als der menschliche Körper. Man treibt wie ein Korken auf der Wasseroberfläche. Der Hinterkopf und die Ohren tauchen ins Wasser ein, das Gesicht bleibt vom Salzwasser unberührt. Ein Umkippen ist nicht möglich.

Wie äußert sich Floaten bei Menschen mit Klaustrophobie?

Menschen mit Klaustrophobie bekommen Beklemmungen, wenn sie eine beengende Umgebung um sich herum wahrnehmen. Im Schwebezustand im Tank hat man keine sinnliche Wahrnehmung, also auch keine Wahrnehmung von Enge.
Menschen mit Klaustrophobie haben oft Bedenken, sich in den Tank zu begeben, wenn sie ihn von außen betrachten. Halten Sie sich im Tank auf, verschwinden die Bedenken und die Beklemmung, da sich der Körper entspannen kann und Wahrnehmung der Enge verschwindet.
Bei stark wahrnehmbarer Klaustrophobie empfehlen wir Ihnen einen Termin im Floating-Becken zu buchen.

Habe ich genügend frische Luft?

Ja. Es gelangt ständig frische Luft durch ein Zirkulationssystem in den Floating-Bereich.

Gibt es Personen, die besser nicht floaten sollten?

Personen, die unter 16 Jahre alt sind, können nur mit dem Einverständnis ihrer Erziehungsberechtigten floaten.
Menschen, die an Epilepsie leiden und nicht unter medizinischer Aufsicht stehen. Menschen, die unter schweren Depressionen oder Psychosen leiden, sollten den Tank nur in Absprache mit ihrem Therapeuten nutzen.
Ebenfalls problematisch: offene Wunden.

Können schwangere Frauen den Floating-Tank nutzen?

Ja. Sie sollten jedoch vorher mit Ihrem Arzt Rücksprache halten. Die Rückmeldungen von schwangeren Frauen, die den Tank genutzt haben, sind sehr positiv. Die durch die Schwangerschaft stark belastete Wirbelsäule wird durch den Zustand der Schwerelosigkeit erheblich entlastet.

Floating Center in Deutschland

float Berlin

Hausvogteiplatz 11
10117 Berlin
Tel. (030) 20 14 37 97
info@float-berlin.de

Website

float Hamburg Hafencity

Am Kaiserkai 42
20457 Hamburg
Tel. (040) 70 38 37 30
hafencity@float.de

Website

float Hamburg Neustadt

Alter Steinweg 1
20149 Hamburg
Tel. (040) 36 93 54 64
neustadt@float-hamburg.com

Website

float Hannover

Königstr. 37
30175 Hannover
Tel. (0511) 89 84 93 60
hannover@float.de

Website

float München

Feilitzschstraße 26
80802 München
Tel. (089) 33 03 97 31
hello@float-schwabing.de

Website

float Schorndorf

Friedensstraße 13
73614 Schorndorf
Tel. 0170/4762272
info@float-schorndorf.de

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